Nicht nur Corona hat in den letzten Monaten, bei mir im privaten Leben, so ziemlich einiges auf den Kopf gestellt.
Wer mich schon länger kennt, kennt auch noch Layla, meine Mischlingshündin. Sie war so ein top aktiver und quirrliger Hund, wer sie kennt, kann gut verstehen wieso sie viele „Känguru“ genannt haben. Nunja, auch das aktivste Känguru wird irgendwann älter. Layla ging es im Frühjahr ( sie war da 12 Jahre alt) plötzlich sehr schlecht. Wir hatten das große Glück eine tolle Tieräztin gefunden zu haben, die passende Diagnosen stellte und Layla noch ein paar wundervolle Monate schenken konnte. <3

Durch den Lockdown und mein Jobsituation hatte ich etwas Glück im Unglück und konnte noch so wahnsinnig viel Zeit mit Layla verbringen. Wir hatten einige wunderschöne Monate zusammen, doch auch irgendwann kann die beste Tierärztin nicht mehr helfen und noch mehr Wunder vollbringen. :'( Schweren Herzens mussten wir Layla vor einigen Wochen gehen lassen. Ich bin mit ihr groß geworden, sie war von Tag 1 an bei uns, in meinem Herzen, wo sie auch für immer bleiben wird. <3

Layla kann und wird niemals ersetzt werden, jedoch war schnell für uns klar, das ein Leben ohne Hund nicht in Frage kommt. So haben wir den wundervollen Pepe über eine ganz tolle Tierschutz Organisation gefunden. Wir wussten nicht viel von ihm, und haben ihm einfach eine Chance gegeben. Pepe bereichert unser Leben hier so enorm, er ist einfach ein wahrer Goldschatz und wir haben ihn alle schon sehr in unser Herz geschlossen. Ganz nebenbei ist er auch einfach ultra fotogen – quasi wie für mich bestimmt ! 🙂

Quasi zeitgleich sind mit Pepe noch zwei weitere Sorgenkinder hier eingezogen. Auf der Homepage von Julias Tierheim habe ich die zwei Bildhübschen Kater hier gefunden, liebevoll „Ikke“ und „Rosinchen“(das Patenkind hat entschieden :D) getauft. Beide wurden als absolute Sorgenkinder abgegeben. Die zwei hatten leider kein schönes erstes Lebensjahr und waren vollkommen verstört. Die erste Woche haben sie hier nichts gefresse, kaum getrunken. Sie saßen nur fauchend in der Ecke, haben sich nicht bewegt. Es hat einem das Herz zerrissen zu sehen, wie viel Panik Tiere vor Menschen haben können.

Ich hab selbst nicht mehr daran geglaubt, aber all die Ruhe und Ausdauer haben den zwei Katern gezeigt, das wir ihnen nichts böses wollen. Und so konnte mich mit viel viel Geduld (und viel Katzenfutter) die zwei doch noch davon überzeugen das wir gar nicht so schlimm sind. Wer die beiden jetzt kennenlernt, der mag nicht glauben wie sie zu uns gekommen sind. Nun sind die zwei so verschmust, umkreisen einen wenn sie nur die Futterdose hören und können hier bei uns auf dem Hof einfach ihr Leben genießen.

Ich bin sehr dankbar, zwei so tolle Einrichtungen für den Tierschutz kennengelernt zu haben. Die Tiere die wir bekommen haben sind einfach so tolle Schätze und ich freue mich sehr darauf, die nächsten Jahren die Goldstücke an meiner Seite zu haben ! Danke an beide Einrichtungen für so ein tolles Engagement und die wahnsinnige Arbeit die ihr leistet ! Chapeau !