Etwas zu mir…

Ich bin Kyra, gerade erst zarte 19, aber trotzdem habe ich meine Kamera noch vor dem „alle haben eine Spiegel-Reflex Kamera“ – Boom bekommen. Film und Fotografie haben mich schon immer total interessiert. Vor allem Tiere vor der Kamera… Dann hat meine Kamera erstmal eine ganze Zeit nur bei mir in der Ecke rumgelegen. Ab und zu mussten mal die Hof Tiere herhalten oder Familien Fotos gemacht werden, aber das war es dann auch.

Letztes Jahr habe ich dann mein Abi gemacht und erstmal ein Bundesfreiwilligen Jahr angefangen. Das habe ich dann nach einem halben Jahr beendet, ich musste irgendwas kreatives machen! Also habe ich gesucht… Und mein Praktikum bei der Lichtwerkstatt in Stadtlohn angefangen. Diese drei Wochen haben mir den Spaß an der Fotografie endgültig zurück gegeben.

 

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…dann bin ich bei Lisa gelandet

Ich hab echt Blut geleckt in den 3 Wochen. Ich wollte unbedingt weiter Fotografieren und ganz viel lernen! Ich habe schon vorher bei der Suche nach einem Praktikumsplatz gemerkt, wie wenige Fotografen Praktikanten aufnehmen, total schade. Aber weil ich unbedingt mehr wollte, habe ich nicht aufgegeben und weiter gesucht und Anfragen geschrieben… und dann bin ich bei Lisa gelandet. Besser hätte es nicht kommen können.

Lisa ist so lieb und offen, teilt ihr ganzen Wissen mit jedem der sich für die Fotografie interessiert, lässt sich über die Schulter schauen gibt Tipps und ist einfach eine wunderbare Fotografin. Ich bin so froh, das ich bei Ihr gelandet bin. Das ganze ist eine gefühlte Ewigkeit her, aber in Wirklichkeit kennen Lisa und ich uns erst seit Ende März. Wahnsinn.Aber in dieser kurzen Zeit durfte ich einfach so unglaublich viel lernen, es hat sich so viel Getan. Vor allem über die Portraitfotografie, Reflektorarbeit und und und habe ich unheimlich viel gelernt…

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… und jetzt geht es richtig los!

Bei dem ganzen Input will man das gelernte natürlich auch umsetzen. Nur wo bekommt man Modelle her, wenn man noch ganz am Anfang steht? Ich habe einfach meine Freunde und die Freunde meiner Freunde gefragt ob Sie nicht Lust haben mal vor meine Kamera zu hüpfen (und das mache ich immer noch).  Mein erstes eigenes Shooting war das mit Nele und Elena, ich war voll aufgeregt und es war so cool die ganzen Tipps umzusetzen. Nele und Elena waren wirklich super Modele. Ich durfte dann immer mal wieder auch bei Lisa´s Shootings fotografieren, das war super, weil ich einfach auch mal andere Leute vor der Kamera hatte. Aber natürlich fotografiere ich immer noch weiter auch meine Freunde.

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Zum Beispiel habe ich mit mit Lio und Frieda ein Mehl, Ballettshooting gemacht. Natürlich klappt am Anfang alles noch nicht zu 100%, aber wenn man mit Freunden zusammen ist, oder vor dem Shooting offen erklärt das man noch am Anfang steht und einfach dazu lernen möchte, macht das überhaupt nichts! Und wie sagt man so schön? Übung macht den Meister, das ist mein Motto!

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Nicht aufgeben und einfach immer weiter machen. Ja und schwups, hatte ich hier ein Shooting mit meinen Freunden, da eins mit Lisa und Übungsmaterial ohne Ende.

Also mein Fazit: Modelle gibt es immer! Fragt mal in eurem Freundeskreis.

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…meine ersten Shootings…

Ich muss sagen, das ich selbst total überrascht bin, wie gut es mit meiner Facebookseite läuft. Natürlich auch dank der lieben Lisa die mit ihrer doch sehr bekannten Seite immer mal wieder „Werbung“ für mich macht! Direkt am ersten Tag habe ich 2 Shooting Anfragen bekommen, das hat mich total umgehauen. Und dann ist man plötzlich mittendrin :)Mann shootet mit verschiedenen Leuten, man bekommt mehr Übung, die Fotos werden besser, dadurch werden wieder mehr Menschen auf einen Aufmerksam und so geht es dann immer weiter :)

Klar kann man auch über Seiten, wie „Model-Kartei“ o.ä. an Modelle kommen, dafür braucht man aber eine Setcard. Und die hat man am Anfang nunmal eben noch nicht. Also ist mein Tipp, am Anfang mit möglichst vielen VERSCHIEDENEN Freunden und Bekannten zu shooten. Ihr werdet sehen auch in eurem bekannten und Freundeskreis wird sich schnell herum sprechen was ihr macht und das ihr immer wieder neue Leute sucht. :)

Was ich noch gelernt habe, ist spontan zu sein! Wenn draußen das Licht toll ist und jemand spontan für ein Shooting Zeit hat, dann nutzt das aus! Die spontanen Shootings sind oft die coolsten. Außerdem muss man sich selbst nicht so stressen, ich war vor dem ersten Shooting wirklich aufgeregt, aber je entspannter man ist, desto entspannter wird das Shooting. Ich versuche immer meine Modelle aktiv mit ins Shooting einzubeziehen, dann ist man nicht alleine und kann gemeinsam seine Ideen umsetzen. Vier Augen sehen oft mehr als Zwei.

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Alles in allem kann ich nur sagen, ich bin unheimlich Dankbar das ich in den letzten Monaten und Wochen so viel lernen durfte und so viele tolle Menschen kennen gelernt habe.

 

Danke an alle die mir als Übungsobjekte zur Verfügung standen und weiter stehen werden und ein unheimlich tausendfach dickes Dankeschön an Lisa, für dein Wissen und deine mega freundliche Art mich in dem was ich tue zu unterstützen. Ich hoffe, dass es so weiter gehen wird und kann nur allen, die auch noch am Anfang ihrer „Fotografie-Entwicklung“ stehen ans Herz legen: Gebt nicht auf, Fotografiert, Fotografiert, Fotografiert! Fragt eure Freunde, sprecht Bekannte an, tauscht euch mit anderen Fotografen aus und bleibt am Ball! Von nichts kommt nunmal nichts und aller Anfang ist schwer! Aber wenn man wirklich Spaß hat an dem was man tut und voll dahinter steht, gibt es nichts was es nicht gibt! :)

 

Danke fürs lesen, besucht mich doch mal auf meiner Facebookseite
https://www.facebook.com/kyra.t.fotografie/?fref=ts

Eure Kyra